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Trainer-Wechsel bei unserer 1. Herren

| SC Haßbergen

+++ Tim Rehm übernimmt ab
Sommer für Golembiewski +++

Fußball-Kreisligist SC Haßbergen bastelt weiter an einer positiven Zukunft. Nachdem der neue Rasen der Pappelkampfbahn im Sommer feierlich eingeweiht wurde und fortlaufend Neuerungen auf der Anlage installiert werden, bekommen nun auch die Kreisliga-Spieler ab kommendem Sommer einen neuen Trainer: Jörg Golembiewski muss seinen Posten räumen, für ihn steht ab der Serie 2021/22 der Drakenburger Tim Rehm an der Seitenlinie.

In der zurzeit unterbrochenen Saison 2020/21 stehen die Haßberger nach neun absolvierte Partien auf Rang acht. Vier Siege, drei Niederlagen und zwei Remis weist die Golembiewski-Bilanz bisher aus. Sollte auch diese Serie, wie die vorherige, abgebrochen werden, hätte der 49-jährige Coach in seinen zwei Jahren an der Seitenlinie der Pappelkampfbahn keine komplette Saison absolviert.

Der SCH-Vorsitzende, Cord Behrens, spricht im HARKE-Gespräch nicht nur deshalb von einer schweren Entscheidung: „Golo ist ein super Typ, hat nichts falsch gemacht und leistet gute Arbeit, doch wir wollen unserem jungen Team im Sommer einen neuen Impuls geben. Wir haben mit Tim Rehm jemanden gefunden, der vom Alter und von der Sprache noch näher an der Mannschaft ist.“ Behrens verspricht sich von Rehms Verpflichtung mehr Ansprache von Außen, mehr Flexibilität im Spielsystem und Hilfestellungen gerade für die jüngeren Spieler. „Wir hatten noch zwei weitere Trainer auf dem Zettel, doch Tim hat sich sehr gut verkauft und ein klares Konzept. Sein einziges Manko war, dass er Drakenburger und Fan von Borussia Dortmund ist“, sagt Behrens zum Schluss des Interviews als Scherz, der dem FC Bayern München die Daumen drückt und mit einer Drakenburgerin verheiratet ist. Die allseits bekannte freundschaftliche Samtgemeinden Rivalität war selbstverständlich nie ein Problem. Schließlich war man bis vor wenigen Jahren JSG-Partner und einige Spieler - wie z.B. Torwart Ruben Cordes - haben Tim Rehm bereits als Trainer kennenlernen können.

Bei Golembiewski klingt hingegen ein wenig Enttäuschung durch: „Ich hätte mir natürlich schon gewünscht, eine komplette Saison mit dem Team absolvieren zu dürfen, akzeptiere aber die Entscheidung des Vorstands und wünsche dem Verein alles Gute.“ Sein Trainerdasein will der 49-Jährige aber auch über den Sommer hinaus nicht aufgeben.

Der SCH nutzt zudem weiterhin die spielfreie Zeit und hübscht die Spiel- und Trainingsplätze der Papelkampfbahn fortlaufend auf. Ein weiterer Schritt zur neuen und modernen LED-Ausleuchtung des Trainingsplatzes liegt hinter dem Verein. Mehrere neue Flutlichtmasten wurden mithilfe von schwerem Gerät aufgestellt. Einen ganz besonderen Dank möchte der Verein an Holger Meiners und Marcel Höpfner aussprechen.

Die Harke, 15.02.2021

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