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Hassbergen ist Kreismeister!

| SC Haßbergen

Wer hart trainiert, der wird auch dementsprechend belohnt. Nach diesem Motto haben sich allen voran Azad Ali, Clemens Andermann und Lukas „Manni“ Blunk vom Fußball-Kreisligisten SC Haßbergen auf die zweite kreisweite eFootball-Meisterschaft vorbereitet und nahmen am Ende verdient den Titel mit an die Pappelkampfbahn. Insgesamt war die Beteiligung des in diesem Jahr nur online ausgetragenen Turniers jedoch nur mäßig, von 32 möglichen Startplätzen wurden lediglich 14 vergeben. Die Bezirksligisten des SV BE Steimbke und des TuS Drakenburgs waren ebenso doppelt vertreten wie der TuS Steyerberg, der SV Sila Spor Nienburg und der TSV Eystrup. Zudem nahmen aus dem Südkreis der SSV Steinbrink sowie der TV Eiche Winzlar und der SV Warmsen teil.

Viele zockende Kicker im Teilnehmerfeld
Im Teilnehmerfeld versuchten sich viele aktive Kicker aus den Erst- oder Zweitvertretungen der hiesigen Vereine. Für den SV BE Steimbke gingen der derzeit noch verletzte Torhüter Yannick Hanuschke und Simon Wilke ins Rennen – gegen die späteren Finalisten vom TSV Eystrup um Marek Lieske und den Brüdern Daniele und Giuseppe Romito war im Semifinale Endstation. Auch Brigitta-Coach Patrick Fornacon war im Turnierbaum zu finden, er nahm die Rolle des Managers der Steimbker Zweitvertretung um Marcel Stuke und Lukas Krumwiede ein. Seine Schützlinge unterlagen in Runde eins dem SV Warmsen klar mit 0:5. „Generell war es eine wirklich coole Veranstaltung. Schade, dass es nicht so gut angenommen wurde, wie im vergangenen Jahr. Das Gemeinschaftsgefühl hat natürlich gefehlt, aber das Duellieren unter Wettkampfbedingungen ist ein netter Anreiz“, erklärt Fornacon.

Steiniger Weg ins Finale für den SC Haßbergen

Die späteren Sieger vom SC Haßbergen hatten auf ihrem Weg zum Titel einen steinigen Turnierverlauf vor sich: In der ersten Runde konnten sich die fingerfertigen Konsolenjunkies zwar noch gemütlich zurücklehnen und stiegen dank eines Freiloses erst in Runde zwei ein. Dann wartete im Derby jedoch eine der beiden Mannschaften des TuS Drakenburg. In zwei ausgeglichenen Matches setzten sich Lukas Blunk und Clemens Andermann durch und stellten die Weichen auf Halbfinale. „Unsere Strategie war, dass wir zwischendurch auch Mal die Spieler durchtauschen und jeder frisch in die Begegnungen geht. Ich denke, wir sind damit ganz gut gefahren“, freut sich Taktikfuchs Andermann. Nach dem Wechsel zwischen Andermann und Blunk ging es erneut gegen Drakenburg, dieses Mal standen die favorisierten Marcel Göhler und Jannik Reinert bereit, die sich zuvor im Golden Goal nur hauchzart gegen den SV Warmsen durchsetzen konnten. „Wir haben vorher viele Trainingsspiele untereinander und auch gegen Jannik und Marcel gemacht. Schon dort ging es immer richtig zur Sache“, erzählt Ali. In den hart umkämpften Partien trennten sich Göhler und Blunk leistungsgerecht mit 1:1, den Gesamtsieg becherte dann Ali mit einem 3:1-Erfolg über Reinert. „Direkt nach Anpfiff habe ich einen Elfmeter gehalten und dachte, ich hätte das Momentum nun auf meiner Seite. Der Knackpunkt war die Riesenchance auf das 2:2, die habe nicht genutzt“, ärgerte sich ein enttäuschter Reinert.

Im Finale ging es dann gegen die Erstvertretung des TSV Eystrup, die im Turnier die beste Offensive stellte, insgesamt war das Trio in acht Partien 31 Mal erfolgreich. Ein Fußballer-Sprichwort besagt: „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften“ – und so kam es, wie es kommen musste. In zwei nervenaufreibenden Endspielen trat Ali gegen Giuseppe Romito und Andermann gegen Daniele Romito an. Nach frühen Rückständen egalisierten die Haßberger postwendend. Die beiden Gamingasse bewiesen einen kühlen Kopf und so war es dem über das gesamte Turnier formstarken Ali vorbehalten, in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer per Abstauber zu erzielen. Andermann brachte das Unentschieden gekonnt über die Zeit. Beide Finalisten lösten das Ticket für die anstehende Niedersachsenmeisterschaft Anfang kommenden Jahres.

Die Harke, 05.12.20

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